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Bayerischer Rundfunk will Jugendwelle starten

Ein eigenes Jugendradio soll künftig das Angebot des Bayerischen Rundfunks erweitern.

Ein eigenes Jugendradio soll künftig das Angebot des Bayerischen Rundfunks (BR) erweitern. So erlärte BR-Hörfunkdirektor Dr. Johannes Grotzky gegenüber dem „Kontakter“, dass sein Sender in der „Pflicht“ stehe, eine Jugendwelle zu starten. Der Rundfunkrat habe sich in einer früheren Sitzung bereits für ein solches Projekt ausgesprochen. „Sobald der öffentliche Rundfunk Rückhalt für ein solches Projekt erhält, kann ein öffentlich-rechtliches Jugendangebot realisiert werden. Wir könnten das Budget jederzeit umschichten, um ein junges Programm zu stemmen.“ Wann genau der Jugendsender des BR seinen Sendebetrieb aufnehmen soll, steht jedoch noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass er nicht zum Relaunch der Kanäle Bayern 2 und Bayern 4 Klassik am 1. Juli starten wird. Gleichzeitig kündigt Grotzky massive Sparmaßnahmen „in allen Bereichen“ des BR an. Beim Programm sollen etwa mehr Wiederholungen zum Einsatz kommen. Wie hoch der Prozentsatz deutschsprachiger Musik im BR-Radio künftig sein wird, ist indes noch unklar. Von Seiten der Bayerischen Staatsregierung wurde der Druck auf den BR erhöht, der künftig mehr Rücksicht auf die heimische Szene soll. In einem ganztägigen Programm müsse „ein bisserl mehr Platz für neue deutschsprachige Musik drin sein“, sagte Staatskanzleichef Erwin Huber der Münchner „tz“.

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