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Bad Boy will nun doch zu Warner

Sean „P. Diddy“ Combs hat es sich offenbar anders überlegt: Vor ein paar Tagen waren ihm 30 Mio. Dollar noch zu wenig, nun hat er sich angeblich mit Warner Music über den Verkauf von 50 Prozent an seiner Firma Bad Boy Entertainment geeinigt.

Sean „P. Diddy“ Combs hat es sich offenbar in letzter Minute noch einmal anders überlegt: Vor ein paar Tagen waren ihm 30 Mio. Dollar noch zu wenig, nun hat er sich angeblich mit der Warner Music Group über den Verkauf von 50 Prozent an seiner Firma Bad Boy Entertainment geeinigt.

Nach Informationen der „New York Daily News“ zahlt Lyor Cohen, US-Chef der WMG, „mindestens 30 Mio. Dollar“ für die Hälfte von Combs‘ Label. Offiziell bestätigt wird nichts und unterschrieben ist dem Vernehmen nach auch noch nichts, aber die Insider behaupten, dass der Deal in trockenen Tüchern ist. Warner könne eine Verstärkung im Bereich Urban Music gut gebrauchen, wenn man in den kommenden Monaten an die Börse will, heißt es. Da kommt eine Glamour-Gestalt wie P. Diddy wie gerufen: Selbst nüchternste Finanzexperten und konservative Investoren dürften schon etwas vom HipHop- und Mode-Impresario mitbekommen haben. Erst am vergangenen Wochenende glänzte Puffy als Darsteller in einem Werbespot für Pepsi, der während des Super Bowl ausgestrahlt wurde. Wie der noch bis 2006 bestehende Vertriebsvertrag zwischen Bad Boy und Universal beendet wird, ist noch unklar.

Zu den kommenden Veröffentlichungen bei Bad Boy zählen u.a. ein neues Soloalbum des Inhabers selbst, ein Duett-Projekt, das Aufnahmen des ermordeten Notorious B.I.G. mit zeitgenössischen Stars kombiniert, sowie Alben von B5 und Boyz N Da Hood.

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