Die Babyshambles stehen derzeit ohne Plattenvertrag da. Ihr Label Rough Trade hat den Kontrakt mit der Band um „Skandalrocker“ Pete Doherty nicht verlängert. Ein Sprecher des Labels bestritt, dass es Streit mit der Band gegeben habe, der Vertrag sei ganz normal ausgelaufen: „Doherty hat keinen Vertrag mit uns. Wir haben ihn gern, aber wir arbeiten im Moment nicht mit ihm zusammen“, so der Rough-Trade-Repräsentant.
Die englische Zeitung „The Independent“ zitiert eine nicht näher benannte Quelle aus dem Labelumfeld wie folgt: „Rough Trade wollte den Vertrag neu aushandeln, aber die Gespräche wurden abgebrochen, da es sich als enorm schwierig erwies, mit Pete und den Leuten, mit denen er sich umgibt, umzugehen.“
Britische Zeitungen hatten behauptet, eine Entscheidung, die Band zu schassen, sei aufgrund des jüngsten Vorfalls nach dem Babyshambles-Konzert in Berlin gefallen. Dort hat der drogenabhängige Sänger angeblich eine Crew der MTV News mit seinem Blut bespritzt. Laut Rough Trade Records seien die Eskapaden Dohertys indes nicht für die Trennung von seiner Band verantwortlich.
„Down In Albion“, das Debütalbum der Babyshambles, enterte letztes Jahr die UK-Charts auf Platz zehn, in Deutschland kam es auf Platz 46.






