Die australische Musikbranche befindet sich nach mehr als zwei Jahren massiver Einbrüche wieder auf dem Weg der Besserung. Im Jahr 2006 wuchsen die Absatz- und Umsatzzahlen merklich.
Über 80 Millionen verkaufte Tonträger entsprechen einem Zuwachs von über 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Mitglieder des Branchenverbands ARIA (Australian Recording Industry Association) setzten 511,7 Millionen australische Dollar (312 Millionen Euro) um. Aufgrund deutlicher Preisnachlässe im Handel sanken die Umsätze allerdings um 3,1 Prozent.
Die Umsätze im Digitalgeschäft explodierten dagegen um 250 Prozent auf 27,8 Millionen Dollar (17 Millionen Euro). Damit sorgt dieses Marktsegment nach 1,5 Prozent im Vorjahr bereits für 5,5 Prozent der Gesamteinnahmen der ARIA-Mitglieder. Dabei machen Downloads und mobile Musikprodukte jeweils die Hälfte der Digitalverkäufe aus.
Garant für die Erholung der australischen Branche war neben dem Downloadboom auch ein stabiler CD-Markt und die Attraktivität des lokalen Repertoires. Knapp 38 Prozent aller Albumverkäufe gingen auf das Konto einheimischer Künstler.





