Während die Loveparade Berlin GmbH, Veranstalterin der Loveparade, bereits das Ende des Techno-Umzugs verkündet, setzt der Berliner Senat noch auf ein Gespräch am Freitag. Dies teilte Wirtschaftssenator Harald Wolf mit. Für den Senat seien die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen. Dagegen erklärten die Veranstalter um Loveparade-Chef Fabian Lenz die Verhandlungen mit dem Senat für gescheitert. Streitpunkt waren wieder einmal die Kosten der Parade. So hatte im vergangenen Jahr eine Tochtergesellschaft der Messe Berlin einige Dienstleistungen übernommen, fuhr dabei jedoch ein Minus von 500.000 Euro ein. Laut Medienberichten will die Stadt einen solchen Verlust „nicht mehr tragen“. Die Veranstalter hatten dagegen erklärt, dass von der Loveparade auch das Berliner Hotel- und Gaststättengewerbe profitiere. Im Gespräch mit musikwoche hatte Lenz bereits im vergangenen Jahr erklärt: „Die Loveparade ist für sehr viele Unternehmen ein Riesengeschäft – allerdings nicht für die Loveparade Berlin GmbH. Es ist für uns schwer zu verstehen, dass etwa der Einzelhandel oder die Fastfood-Ketten während der Parade gewaltige Umsätze erzielen, während uns vorgehalten wird, wir dürften kein Geld verdienen. Ein auswärtiger Besucher lässt am Loveparade-Wochenende durchschnittlich 125 Euro in Berlin – die Loveparade Berlin GmbH profitiert davon aber kaum.“ Den Vorschlag, künftig Eintrittsgeld zu verlangen, lehnten die Veranstalter jedoch ab.
Aus für Loveparade rückt näher
Während die Loveparade Berlin GmbH, Veranstalterin der Loveparade, bereits das Ende des Techno-Umzugs verkündet, setzt der Berliner Senat noch auf ein Gespräch am Freitag.






