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Aufsichtsrat von Mean Fiddler stimmt Übernahme zu

Die Übernahme des britischen Veranstalters Mean Fiddler durch Clear Channel und MCD Productions scheint gesichert. Der Aufsichtsrat der Mean Fiddler Group hat dem amerikanisch-irischen Angebot zugestimmt. Sollten auch die Aktionäre die 60 Pence pro Aktie als ausreichend empfinden, wird Mean Fiddler für fast 38 Mio. Pfund verkauft.

Die Übernahme des britischen Konzertveranstalters Mean Fiddler durch den US-Medienkonzern Clear Channel und den irischen Promoter MCD Productions scheint gesichert. Der Aufsichtsrat der Mean Fiddler Group (MFG) hat dem amerikanisch-irischen Angebot zugestimmt. Sollten auch die Aktionäre die 60 Pence pro Aktie als ausreichend empfinden, wird Mean Fiddler für 37,9 Mio. Pfund (rund 55,3 Mio. Euro) verkauft. Clear Channel und MCD werden den Deal über ihre gemeinsame Tochtergesellschaft Hamsard abwickeln, die bislang schon der zweitgrößte Anteilseigner des Unternehmens ist und 24,3 Prozent der MFG-Aktien hält.

Der Verkauf seines 35-prozentigen Aktienanteils wird Gründer Vince Power voraussichtlich gut 13 Mio. Pfund (rund 19 Mio. Euro) in die Kasse spülen. Die MFG, zu deren Portfolio neben der Londoner Konzerthalle Astoria die Festivals in Reading und Leeds sowie zu 39 Prozent das Open-Air in Glastonbury zählen, wäre damit rund 50 Mio. Pfund (73 Mio. Euro) wert. Das Unternehmen macht pro Jahr mehr als 44 Mio. Pfund (über 64 Mio. Euro) Umsatz und beschäftigt etwa 300 Mitarbeiter. Bei Hamsard sieht man jedoch Möglichkeiten zur Kostendämpfung nach der Übernahme.

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