Recorded & Publishing

Auch Napster und MusicNet einigen sich mit britischen Urhebern

Zehn Tage nach iTunes, O2, Vodafone, Orange und T-Mobile haben sich nun auch Napster und MusicNet auf einen neuen Dreijahresvertrag mit der britischen Verwertungsgesellschaft MCPS-PRS verständigt.

Zehn Tage nach iTunes, O2, Vodafone, Orange und T-Mobile haben sich nun auch Napster und MusicNet auf einen neuen Dreijahresvertrag mit der britischen Verwertungsgesellschaft MCPS-PRS verständigt. Die beiden Firmen akzeptieren dieselben Konditionen für die Vergütung von Downloads und Streamingdienste wie die anderen Anbieter.

Damit ziehen sich nun auch MusicNet und Napster aus den auf Mitte November vertagten Schlichtungsgesprächen zwischen der MCPS-PRS Alliance und verschiedenen Onlinemusikanbietern zurück. Nur noch vier Firmen – AOL, RealNetworks, Sony Connect und Yahoo! – müssen sich jetzt noch auf Tantiemensätze mit den britischen Urhebern einigen.

Gemäß der Vereinbarung erhalten Autoren und Komponisten von allen Downloadverkäufen – ob über Computer oder Handy – acht Prozent vom Bruttoverkaufspreis abzüglich Mehrwertsteuer. Dabei haben sich die Parteien auf einen Mindestvergütungssatz geeinigt, der auch dann zu zahlen ist, wenn die Verkaufspreise drastisch sinken sollten.

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