Nach den USA, mehreren europäischen Ländern und Japan setzt nun auch die Musikindustrie in Israel auf den Rechtsweg gegen die illegale Nutzung von P2P-Netzwerken. Im Juni will die israelische Landesgruppe der IFPI die ersten Klagen verschicken. Motti Amitai, Chefermittler der IFPI in Israel, sagte, man wolle die Klagen nur als ultima ratio einsetzen.
Zuvor soll eine Aufklärungskampagne in den Medien Internetnutzer vom illegalen Filesharing abbringen. Gleichzeitig wolle man mit den Internet Sevice Providern über ein Herausgabe der Nutzerdaten verhandeln. Unklar ist allerdings noch, wie mit verklagten P2P-Sündern verfahren werden soll. Nach israelischem Recht ist nicht eindeutig geklärt, ob Urheberrechtsverletzungen unter das Straf- oder das Zivilrecht fallen.





