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Arabische Investoren planen angeblich EMI-Übernahme

Die Buyout-Gerüchte um die EMI Group wollen nicht verstummen. Nun heißt es, eine Investmentbank aus Dubai soll ein Angebot für den britischen Majorkonzern vorbereiten.

Die Buyout-Gerüchte um die EMI Group wollen nicht verstummen. Nun heißt es, eine Investmentbank aus Dubai bereite ein Angebot für den britischen Majorkonzern vor. Die private Beteiligungsfirma Istithmar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ist dem Vernehmen nach bereit, die EMI-Aktionäre mit 365 Pence pro Anteilsschein in bar auszuzahlen, berichtete die „Daily Mail“. Das wären fast 87 Pence mehr als der Schlusskurs am 8. November. Damit wäre EMI rund 2,9 Mrd. Pfund (mehr als 4,3 Mrd. Euro) wert.

Die Investmentfirma hat nach eigenen Angaben derzeit sechs Mrd. Euro anlagefähiges Kapital zur Verfügung. Ihr CEO David Jackson wisse sehr wohl, wie sehr sich die leidgeprüften EMI-Aktionäre nach mehreren gescheiterten Fusionsversuchen über eine anständig dotierte Ausstiegsoption freuen würden, heißt es in London.

Aber die Araber sind nicht die einzigen, die ein solches Angebot vorlegen könnten. Auch Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) gilt als potenzieller EMI-Aufkäufer, nachdem Vivendi jüngst ein Übernahmeangebot abgelehnt hatte.

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