Das Problem ist seit vielen Jahren bekannt. Wer als Nichteuropäer in Europa Musik lizenzieren möchte, muss im Zweifelsfall mit vielen potenziellen Vertragspartnern ins Gespräch kommen. Wer Musik im Internet nutzen will, muss das mit territorialen Gegebenheiten zur Deckung bringen. Das in vielen Jahrzehnten gewachsene Geflecht der Urheberrechte und ihrer Verwertungen hat aber in Europa ein Ausmaß an Komplexität erreicht, das nicht nur blauäugige Startup-Unternehmen in die Verzweiflung treiben kann. Ein Europa ohne Grenzen sieht jedenfalls anders aus.
Apropos: Europa ohne Grenzen
Es wird Zeit für klarere Verhältnisse bei der Rechtevergabe in Europa. Zu diesem Schluss sind offensichtlich GEMA und andere Verwertungsgesellschaften ebenso gekommen wie der französische Kulturminister Frédéric Mitterrand.






