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April und Mai enttäuschten

Wie das Wetter, so die Umsätze mit Musik: viel zu schlecht. In den ersten zwei Monaten des zweiten Quartals 2005 musste die deutsche Musikindustrie abermals Einbußen hinnehmen.

Wie das Wetter, so die Umsätze mit Musik: viel zu schlecht. In den ersten zwei Monaten des zweiten Quartals 2005 musste die deutsche Musikindustrie abermals Einbußen hinnehmen. Das hatte man zwar bis zu einem gewissen Maß erwartet, dass sie aber gleich dermaßen hoch ausfallen würden, sorgte bei den Betroffenen allerdings doch für Enttäuschung. Laut „Spiegel online“ teilten einige Vertreter von Majorfirmen mit, es habe im Mai ein Minus von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr und im April gar ein Minus von fast 13 Prozent gegeben. Damit seien wohl auch die zarten Hoffnungen zunichte, das Jahr 2005 werde womöglich mit einer schwarzen Null abschließen. Jetzt rechnet man eher mit fünf Prozent Minus. Allerdings waren April und Mai relativ schwache Monate – nicht nur wegen der vielen Feiertage, sondern auch wegen einer gewissen Repertoireflaute. Erfahrungsgemäß kann ein starker Herbst das Frühlingstief noch wettmachen. Noch ist das Jahr nicht gänzlich verhagelt.