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Apple-Zugeständnisse reichen Norwegen nicht

Im Streit um die Abspielbarkeit von iTunes-Downloads zwischen Apple und Skandinavien kritisiert vor allem Norwegen die Kompromissvorschläge von Apple als nicht ausreichend.

Im Streit um die Abspielbarkeit von iTunes-Downloads zwischen Apple und Skandinavien kritisiert vor allem Norwegen die Kompromissvorschläge von Apple als nicht ausreichend.

Zwar hatte Apple fristgerecht zum 1. August auf die Beschwerde der skandinavischen Verbraucherverbände reagiert, doch über den Inhalt des Schreibens von Apple wurde zunächst wenig bekannt. Nun hat Norwegen einige Auszüge veröffentlicht. So hat Apple zugestanden, dass die iTunes-Macher sich bemühten, die Wünsche des norwegischen Verbraucherverbandes so weit wie möglich zu erfüllen. „iTunes hat eine Überarbeitung der Verträge vorbereitet, die wir nun zur Diskussion stellen“, heißt es in dem Papier.

Diese Vorschläge reichen Norwegen jedoch nicht, wie Bente Oeverli vom norwegischen Verbraucherschutzverband erklärt. Er räumte zwar ein, dass man bei einigen Punkten eine Übereinkunft erzielen könnte, beide Seiten beim zentralen Punkt aber nach wie vor uneins wären. So bestehen die skandinavischen Verbände darauf, dass Kunden, die Tracks bei iTunes herunterladen, diese auch auf anderen Geräten abspielen können müssten als auf einem iPod.

Bei diesem Punkt argumentiert Apple in dem Schreiben, dass es „nicht unvernünftig“ sei, die Wahl des Players auf den iPod zu beschränken. Denn dadurch könnten die Kunden ihre Tracks auf CD brennen und die Stücke danach nach Belieben weiterverwenden.

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