Als Microsoft bei Apple anfragte, ob eine Kompatibilität zwischen dem iTunes Music Store und dem kürzlich gestarteten MSN-Pendant möglich sei, stieß Bill Gates bei Steve Jobs auf wenig Gehör. Die alte Rivalität zwischen Cupertino und Seattle scheint einfach zu groß, und Apple verdient mit dem Verkauf seiner iPods derzeit soviel Geld, dass selbst Avancen vom Marktführer im Computer-Business zurückgewiesen werden können. Doch mit einem anderen Wettbewerber hätte Jobs offenbar weniger Probleme gehabt. Die japanische Zeitung „Nikkei Sangyo Shimbun“ berichtete in ihrer Ausgabe vom 2. September, dass Apple intensiv die Nähe von Sony gesucht hat. So habe Steve Jobs bereits im Januar beim Golfturnier „Sony Open“ auf Hawaii mit Konzernchef Nobuyuki Idei über eine mögliche Einbindung von Sony in den iTunes Music Store verhandelt. Beide Firmen hätten demnach den Download-Shop gemeinsam betreiben können, was bedeutet hätte, dass auch Sony-Hardware mit dem iTunes Store kompatibel geworden wäre. Offizielle Stellungnahmen gab es zu diesem Artikel nicht. Dass aus der Liaison nichts wurde, ist spätestens seit dem Start von Sonys eigenem Download-Angebot Connect bekannt.
Apple wollte Sony bei iTunes einbinden
Microsofts Annäherungsversuche ließ Steve Jobs abblitzen. Doch mit Sony wollte der Apple-Chef gerne paktieren. Beide Unternehmen hätten gemeinsam den iTunes Music Store betreiben sollen.





