Der Rechtsstreit zwischen Apple Computer und der Beatles-Firma Apple Corps. könnte sich weiter hinziehen. Die Macher von iTunes Music Store und iPod haben inzwischen die Anwälte gewechselt, weil ihnen die bislang im Raum stehende Vergleichssumme zu hoch ist. Laut britischen Medienberichten hatte das Anwaltshaus Linklaters, die bisherigen Rechtsvertreter von Apple, zunächst eine außergerichtliche Einigung mit den Beatles in Höhe von 35,65 Mio. Dollar (28,92 Mio. Euro) angestrebt.
Linklaters habe in der Folge seinen Klienten geraten, sich für 30,5 Mio. Dollar (24,76 Mio. Euro) zu einigen. Doch diese Summe scheint den Kaliforniern immer noch zu hoch. Deshalb beschäftigt sich inzwischen die Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer mit dem Fall. Wie lange dieser Mandatswechsel den Prozess verzögert, ist nicht bekannt. Der Streit dreht sich um das Engagement des Computer-Herstellers im digitalen Musikvertrieb. Nach Ansicht von Apple Corps. verletze dies Markenrechte der Beatles-Firma. In der Vergangenheit gab es dazu bereits zwei Auseinandersetzungen, die beide in Vergleichen endeten.






