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Apple verklagt drei BitTorrent-Nutzer

Apple hat nicht nur etwas gegen Menschen, die Gerüchte über mögliche Produktinnovationen der Firma verbreiten. Der Computerhersteller sieht sich auch von drei Personen geschädigt, die unerlaubt Vorabversionen seines neuen Betriebssystem OS X „Tiger“ über das P2P-Netz von BitTorrent unters Volk gebracht haben.

Apple hat nicht nur etwas gegen Menschen, die Gerüchte über mögliche Produktinnovationen der Firma verbreiten. Der Computerhersteller sieht sich auch von drei Personen geschädigt, die unerlaubt Vorabversionen seines neuen Betriebssystem OS X „Tiger“ über das P2P-Netz von BitTorrent unters Volk gebracht haben. Apple hat nun Klage gegen diese Männer eingereicht.

Im Juni hatte Apple den „Tiger“, der in der ersten Jahreshälfte 2005 veröffentlicht werden soll, auf einer Fachmesse präsentiert. Im Anschluss erlaubt die Computerfirma traditionell einem erlauchten Kreis von Software-Entwicklern, diese Beta-Versionen auf Herz und Nieren zu prüfen und ggf. Zusatzapplikationen zu entwerfen. Doch im Oktober und im Dezember tauchten zwei verschiedene Versionen von OS X im Netz auf. Laut Apple hatten die drei Beschuldigten die vertrauliche Ware über das BitTorrent-Netz zur Verfügung gestellt.

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