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Apple verkauft die dritte Million und stopft ein Leck

Einen Monat nach dem Start hat der iTunes Music Store von Computer-Hersteller Apple bereits drei Millionen Songs als Downloads verkauft. Und mit der neuen Version der iTunes-Software hat Apple auch das Filesharing unterbunden.

Einen Monat nach dem Start hat der iTunes Music Store von Computer-Hersteller Apple bereits drei Millionen Songs als Downloads verkauft. Und mit der neuen Version der iTunes-Software hat Apple auch das Filesharing unterbunden. Mit dem Überschreiten der Drei-Millionen-Marke hat die Firma von Steve Jobs auch mehr als eine Million Dollar mit dem Musikgeschäft verdient – immerhin bleiben undementierten Meldungen zufolge 34 oder 35 Cent vom Verkaufspreis der Songs (99 US-Cent) bei Apple. Auch wenn sich das Verkaufstempo des Download-Shops im Schnitt auf 100.000 Titel pro Tag verlangsamt hat, bleibt der Music Store doch das bislang erfolgreichste Projekt dieser Art. Außerdem haben die Software-Entwickler eine Schwachstelle der iTunes-Software ausgemerzt: Über die Rendevouz-Funktion war es bislang möglich, Dateien auf mehreren Rechnern gleichzeitig abzuspielen. Dieses Feature war nur für die Verwendung in lokalen Netzwerken – also im Heimbetrieb – vorgesehen, doch findige Mac-Experten nutzten sie im großen Maßstab, um Files zu tauschen. Mit der Umprogrammierung reagierte Apple wohl auf die Einwände der Musikbranche. Unklar bleibt, wann der Music Store auch für Kunden außerhalb der USA seine Türen öffnet. Apples Europazentrale arbeitet zwar mit Hochdruck an der Klärung der Rechte, doch ein Starttermin ist weiterhin geheim. Noch weniger ist von der deutschen Download-Initiative namens PhonoLine zu hören. Weder steht ein Technik-Provider fest, noch ein Starttermin.

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