Recorded & Publishing

Apple und MSN stellen Indies besser

Seit zwei Jahren verkauft Apple Downloads, andere Anbieter folgten schrittweise, doch bislang mussten sich unabhängige Rechteinhaber bei den meisten Downloadhändlern mit schlechteren Konditionen zufrieden geben. Apple und MSN Music wollen dies nun ändern.

Seit zwei Jahren verkauft Apple Downloads, andere Anbieter folgten schrittweise, doch bislang mussten sich unabhängige Rechteinhaber bei den meisten Downloadhändlern mit schlechteren Konditionen zufrieden geben. Apple und MSN Music wollen dies nun ändern. Bei der ersten Sitzung des neu gegründeten US-Indieverbands American Association of Independent Music (A²IM) in Los Angeles verlas Verbandspräsident Don Rose ein Schreiben von Mike Conte, in dem der General Manager von MSN Music verspricht, unabhängige Plattenfirmen genauso zu behandeln wie Majors. Man habe sich dazu verpflichtet, gleiche Voraussetzungen für alle zu schaffen, so Conte.

Was das in Zahlen bedeutet, ist nur zu erraten, doch US-Medienberichte über eine ähnliche Entwicklung im iTunes Music Store legen nahe, dass Rechteinhaber in den USA künftig 70 Cents pro verkauftem Titel erhalten. Bislang galten bei Major-Titeln 67 Cents als Standardmarge für die Labels; Indies mussten sich dagegen meist mit weniger begnügen – wiederholt war von Labelanteilen zwischen 55 und 64 Cents pro Song zu hören.

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