Der für den Herbst 2003 in Aussicht gestellte Start des iTunes Music Store in Europa wird auf 2004 verschoben. Als Grund nannte Pascal Cagni, Vice President Apple Europe, Probleme bei der Lizenzierung: „In Europa sind die Bedingungen komplizierter als in den USA“, sagte Cagni der britischen Tageszeitung „Independent“. Deshalb sei das von Apple in den USA eingeführte, einheitliche Preissystem mit 99 Cent pro Song nicht auf Europa zu übertragen. „Die Major-Labels haben hier selber noch keinen Überblick über ihre bestehenden rechtlichen Vereinbarungen.“ In Europa hätten viele Künstler für die verschiedenen Territorien unterschiedliche Regelungen in ihren Verträgen, was die Höhe ihrer Tantiemen für Downloads betrifft – wenn diese denn überhaupt vertraglich geregelt seien. Das bereite Apple großes Kopfzerbrechen.
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