Abseits all der aktuellen Diskussionen um die Vertragsdetails von Apple Music hat Apple derzeit offenbar mehr mit Spotify gemein, als den Konzernchefs in Cuppertino lieb sein dürfte: Wenn Apple Ende Juni 2015 mit dem neuen Streamingdienst ans Netz geht, werden die Nutzer vergeblich nach dem Erfolgsalbum „1989“ von Taylor Swift suchen.
Das bestätigten die Betreiber des Labels Big Machine, über das die US-Künstlerin veröffentlicht, unter anderem dem US-Branchenmagazin „Billboard“. Der Backkatalog der Künstlerin soll hingegen auf Apple Music verfügbar sein.
Im Herbst 2011 hatte Taylor Swift mit dem öffentlichkeitswirksamen Rückzug ihrer Musik von Freemium-Angeboten . Spotify-Boss Daniel Ek und Scott Borchetta, CEO des Labels Big Machine, heizten die Debatte mit – beziehungsweise Dollarbeträgen an, und Apple soll noch Anfang 2015 versucht haben, eine PR-Schlappe in Sachen Taylor Swift durch eine zu vermeiden.
Nun steht Apple Music längst in der Diskussion: Hauptstreitpunkt ist dabei eine dreimonatige Testphase, in der der Konzern unabhängige Rechteinhaber nicht für die Musik vergüten will, die potenzielle Abonnenten über den Streamingdienst hören. Dagegen machen zahlreiche Indieverbände Front – unter anderem forderte der VUT Apple – und mit der von Martin Mills geleiteten Beggars Group hat ein Indie-Schwergewicht angekündigt, .
Das wiederum rückt die britische Sängerin Adele, die ihre Alben bei dem zu Beggars zählenden Label XL veröffentlicht, in eine Reihe mit Taylor Swift. Denn angesichts der derzeitigen Ausgangslage wäre mit „1989“ auf Apple Music ebenso wenig zu finden wie mit „21“ das meistverkaufte Album im US-Markt in den Jahren und .
Taylor Swift spielt übrigens zwei von Peter Rieger veranstaltete Konzerte in der Lanxess Arena in Köln.






