Die Beschwerden vieler iPod-Käufer über schwache Batterieleistungen haben nun nach mehreren Sammelklagen in den USA zu einer Einigung geführt. Wer seinen Apple-Player vor Juni 2004 gekauft hat und über mangelnde Leistung im Dauereinsatz klagt, bekommt vom Computerhersteller 50 Dollar zurück und eine um ein Jahr verlängerte Gewährleistungspflicht. Tausende iPod-Besitzer hatten seit Dezember 2003 förmlich Beschwerde gegen den Hersteller eingereicht.
Apple habe falsche Versprechen bezüglich der Akkuleistung gemacht. Die iPods hätten nicht die von Apple beworbene Leistung erbracht und bereits nach kurzer Zeit nur noch einen Teil der anfänglichen Betriebsdauer ermöglicht. Statt wie versprochen bis zu zehn Stunden machten viele Geräte schon nach vier oder weniger Stunden schlapp. Der iPod-Hersteller verlangt für das Ersetzen der Batterien in den USA 99 Dollar. Wer seinen Kassenbeleg noch vorweisen kann und die nötigen Kriterien erfüllt, kann sich bei Apple seine Gutschrift holen. Wie viele Käufer sich für den Vergleich qualifizieren und welche finanzielle Belastung nun auf Apple zukommt, ist derzeit noch nicht abzusehen.





