Nachdem Apple bereits Großkunden und Universitäten Rabatt im iTunes Music Store gewährt, sollen künftig auch Partner-Websites vom Erfolg des digitalen Vertriebs profitieren. Websites, die sich dem Affiliate-Programm des Computer-Herstellers anschließen, erhalten fünf Prozent der Musikumsätze. Die Partner von Apple müssen allerdings mindestens 1000 Unique Visitors pro Monat vorweisen können. Wer von seiner Website aus auf die iTunes-Datenbank verlinkt, bekommt für jeden dadurch zustande gekommenen Verkauf seine Wiederverkäufermarge gutgeschrieben. Dieses Konzept lancierte der Marktführer im Download-Verkauf offenbar bewusst passend zum Start des MSN Music Store von Microsoft. Es gilt vorerst nur in den USA. „Durch die Zusammenarbeit mit Affiliates können wir nicht nur die Reichweite für unseren iTunes Store ausdehnen“, erklärte Eddy Cue, Vice President Applications. „Wir ermöglichen damit auch den Betreibern von Websites die Anbindung an eine der gefragtesten Online-Marken. Und sie können recht einfach zusätzliche Umsätze auf ihren Sites generieren.“ Damit führt Apple seine Mitbewerber ein weiteres Mal vor: War der iTunes Music Store schon bislang kaum profitabel, so belasten die fünf Prozent Marge für künftige Partner das Ergebnis zusätzlich. Allein durch den Verkauf der mit hohen Gewinnspannen versehenen iPods kann Apple diese Verluste kompensieren. Andere Download-Shops, deren Wirtschaftlichkeit nicht durch das Zusatzangebot von kompatiblen Playern unterstützt wird, dürften es schwer haben, dieses Modell zu kopieren.
Apple lässt Partner mitverdienen
Nachdem Apple bereits Großkunden und Universitäten Rabatt im iTunes Music Store gewährt, sollen künftig auch Partner-Websites vom Erfolg des digitalen Vertriebs profitieren. Websites, die sich dem Affiliate-Programm des Computer-Herstellers anschließen, erhalten fünf Prozent der Musikumsätze.





