Apple will mit seinen Erlebnisshops nun auch in Europa Fuß fassen. Mit einem Londoner Apple-Store in der Regent Street eröffnet der Computer-Riese die erste Apple Einkaufs- und Erlebniswelt außerhalb Japans und Nordamerikas.
Die Shops sollen Apples Image gemäß digitale Technik und schicke Lebensart gleichermaßen verkörpern. Sie sind mit einem kinoartigen Vorführraum mit 64 Sitzplätzen für Schulungen und Präsentationen ausgestattet. An einer so genannten Genius-Bar stehen Apple-Mitarbeiter den Kunden für Fragen bei technischen Problemen zu Verfügung. Bis Ende 2004 will Apple einem Bericht in der „Financial Times Deutschland“ zufolge die Zahl der derzeit 86 Apple-Shops auf 100 erhöhen. Seit Oktober gibt es mit den Mini-Stores auch kleinere Varianten der Läden.
Die Erlebnisshops sollen helfen, Apples Computerverkäufe zu steigern. Laut „FTD“ sehe das Unternehmen erste Anzeichen dafür, dass der Erfolg des iPods sich positiv auf die Computer-Absatzzahlen auswirkt. Die Apple Stores, deren erster 2001 seine Pforten öffnete, sollen sich als äußerst lukrativ erwiesen haben: Der durchschnittliche Umsatz pro Niederlassung sei im vergangenen Jahr um durchschnittlich 48 Prozent auf 4,6 Mio. Dollar pro Quartal gestiegen. Der Anteil der Shops an den 8,3 Mrd. Dollar Jahresumsatz des abgeschlossenen Geschäftsjahres betrage 1,2 Mrd. Dollar.






