EU wirft Apple Wettbewerbsverstöße in Sachen Musikabos vor

Die Kartellwächter der Europäischen Kommission halten Apple vor, seine Marktmacht im Wettbewerb der Musikstreamingdienste zu missbrauchen. Zuvor hatte sich Spotify bei der EU-Kommission über unfaire Geschäftspraktiken von Apple beschwert.

Die Kartellwächter der Europäischen Kommission halten Apple vor, seine Marktmacht im Wettbewerb der Musikstreamingdienste zu missbrauchen. Am 30. April 2021 bestätigten die Wettbewerbshüter, die beteiligten Parteien über die zunächst noch vorläufigen Ergebnisse der laufenden Untersuchung informiert zu haben. Demnach wirft die EU dem Apple-Konzern vor, den Wettbewerb auf dem Markt für Musikstreaming zum Beispiel im Bereich der Abovermarktung über den App Store verzerrt und dabei seine beherrschende Stellung missbraucht zu haben. Man sei besorgt, dass Apple seine Position nutze, um Entwickler von Apps daran zu hindern, Nutzern von iPhones oder iPads alternative und gegebenenfalls günstigere Möglichkeiten zum Abschluss von Abos aufzuzeigen, heißt es in einer Mitteilung aus Brüssel.

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