Steve Jobs, Chairman und CEO des Hardwareherstellers Apple, dementierte am Mittwochabend, dass Apple bereits ein konkretes Angebot für den Kauf von Universal Music abgegeben hat. Dass derzeit Verhandlungen zwischen seinem Unternehmen und Vivendi Universal laufen, bestritt er aber nicht. „Apple hat nie ein Angebot für die Akquise eines Musik-Majors gemacht“, kommentierte der CEO. Jobs reagierte auf eine Äußerung von Vivendi-Director Claude Bebear, wonach Apple ein Angebot von sechs Milliarden Dollar gemacht haben soll. Bebear wiederum dementierte seine Aussage wenig später. Dem „Wall Street Journal“ zufolge versuchen Doug Morris, Chairman Universal Music, und Jimmy Iovine, Labelchef Geffen/A&M, seit Wochen, einen Käufer für die Musiksparte von Vivendi Universal zu finden, bevor Konzernchef Jean-René Fourtou diesen Bereich womöglich an einen Käufer abstößt, der keinen Draht zur Musik hat. Morris und Iovine sind deshalb angeblich nicht nur mit Apple im Gespräch, sondern auch mit Microsoft – bislang freilich ohne greifbares Ergebnis. Generell erwarten Brancheninsider, dass erst nach der Aufsichtsratssitzung bei Vivendi Universal am 29. April weitere Details zu möglichen Übernahmekandidaten bekannt gegeben werden.
Apple dementiert Interesse an Universal
Apple-Chef Steve Jobs dementierte am Mittwochabend, dass Apple ein Angebot für den Kauf von Universal Music abgegeben hat. Dass derzeit Verhandlungen laufen, bestritt er aber nicht.





