Amerikanische Marktforscher haben die beiden mobilen Downloadplattformen im US-Markt analysiert und sehen das Angebot von Sprint deutlich vor der Konkurrenz von Verizon Wireless. Doch nach Ansicht von Strategy Analytics haben beide Dienste das gleiche Problem: zu hohe Preise.
Eine Befragung der Endkunden brachte zu Tage, das eine überwiegende Mehrheit die einfache Bedienbarkeit und die technologische Stabilität des Sprint Music Store bevorzugen. Der V Cast Shop von Verizon sei zwar billiger, aber dafür vergleichsweise umständlich zu nutzen. Die Haupthürde für die beiden bislang einzigen Anbieter von Fulltrack-Downloads im US-Mobilfunkmarkt bleibt jedoch der Preis.
Analyst Paul Brown erklärte, dass die befragten Handybesitzer bereit wären, für mobile Downloads bis zu 35 Prozent mehr zu bezahlen als für Internetdownloads. „Aber die gegenwärtigen Aufpreise von 100 bis 150 Prozent werden es für die Anbieter äußerst schwer machen, sich bei der potenziellen Zielgruppe durchzusetzen“, so Brown.





