Aktuelle Marktanalysen von Investmenthäusern lassen neue Zweifel am Wachstumspotenzial von EMI Music aufkommen. Die Lehman Brothers stuften die Aktie des Unternehmens nun von „overweight“ auf „underweight“ herunter und senkten das Kursziel von 324 auf nur noch 297 Pence. Am 3. Januar notierte das Papier nach knapp zwei Prozent Verlust bei 238 Pence.
Man sei zwar noch immer davon überzeugt, dass das Digitalgeschäft den Musikmarkt langfristig wieder auf einen vier- bis fünfprozentigen Wachstumskurs schicken wird, so ein Bericht von Lehman Brothers. Doch die Stabilisierung der Branche werde nun doch etwas mehr Zeit benötigen, als zunächst angenommen.
Auch die französische Bank Société Générale warnt vor einem Kursverfall bei EMI. Die Gerüchte über eine Fusion zwischen dem britischen Major und der Warner Music Group, die sich nicht verwirklichen, werden der EMI-Aktie ebenso schaden wie das Abflauen des Downloadbooms. Daher bleibt Société Générale bei einer Verkaufsempfehlung und rechnet mit einem Kursziel von nur 196 Pence.





