Zur elften Ausgabe des Amsterdam Dance Events (ADE), das am 21. Oktober endete, kamen 1693 Fachbesucher, während sich 57.000 Menschen für das Musikprogramm am Abend interessierten – beides neue Rekorde für die Messe.
„Wir sind mehr als glücklich“, bilanziert Richard Zijlma, General Manager des ADE, im Gespräch mit MusikWoche. „Diese Ausgabe war ein großer Erfolg, und das nicht nur bei den Zahlen. Auch die Stimmung bei den Delegierten war sehr gut, das konnte man einfach spüren.“
Insgesamt 31 Nationen hatten sich auf den Weg nach Amsterdam gemacht. Mit 20.000 nicht-holländischen Besuchern unter den 57.000 Clubgängern hat das Live-Programm des ADE ebenfalls einen sehr hohen internationalen Anteil erzielt. „Viele Fans der elektronischen Musik kommen mittlerweile wegen des Festivals in die Stadt“, erläutert Zijlma.
Zu den Höhepunkten des Clubprogramms, das bis zum Sonntag andauerte, zählten auch die deutschen Aktivitäten. Am Freitagabend hatte Paul van Dyk vor ausverkauftem Haus aufgelegt, und auch Sven Väth war in der Stadt. Zudem hatten die deutschen Firmen Pokerflat, Get Physikal, Sonar Kollektiv und BPitchcontrol eigene Labelnächte veranstaltet. Der niederländische DJ-Superstar Tiesto, der in seinem Heimatland oft vor über 20.000 Fans spielt, trat am Samstagabend im legendären Club Paradiso auf, der binnen zwei Minuten ausverkauft war.






