Recorded & Publishing

AMS in Schwierigkeiten?

Der Hildener Systemdienstleister AMS steckt offenbar in der Bredouille: Die in Branchenkreisen kursierenden Gerüchte über Zahlungs- und Lieferschwierigkeiten verdichten sich.

Der Hildener Systemdienstleister AMS steckt offenbar in der Bredouille: Die in Branchenkreisen kursierenden Gerüchte über Zahlungs- und Lieferschwierigkeiten verdichten sich. Wie auf Nachfrage bei Vertriebsfirmen zu erfahren war, beliefern mindestens zwei namhafte Tonträgerunternehmen den Hildener Dienstleister derzeit nicht mit Ware. Von Videoanbietern hieß es, AMS erhalte schon seit Monaten Ware nur noch gegen Vorkasse. Und auch Spieleanbieter prüfen derzeit die weitere Belieferung von AMS. Diese Situation führt offenbar zu ersten Problemen bei der Belieferung von Kunden wie Kaufhof, Globus oder AlphaTecc durch AMS. Zudem soll der Systemdienstleister seinen rund 200 Mitarbeitern bislang unbestätigten Gerüchten zufolge für den April noch keine Gehälter gezahlt haben. AMS-Geschäftsführer Kurt Hellweg hatte am 6. Mai wegen weiterer Informationen auf kommenden Montag verwiesen, für erneute Nachfragen war er am heutigen 7. Mai noch nicht zu erreichen – aufgrund von Besprechungen, wie es hieß. Noch Ende März, nach dem Verlust der MediMax-Märkte an Karstadt, hatte Hellweg die Zukunft von AMS als nicht gefährdet bezeichnet.

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