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Ames im Rennen um EMI-Posten?

Kurz nach dem überraschenden Aus für die beiden Musikmanager Alain Levy und David Munns bei EMI laufen die Spekulationen über den künftigen Kurs des Unternehmens an. Unter anderem handeln Insider den Namen Roger Ames.

Kurz nach dem überraschenden Aus für die beiden Musikmanager Alain Levy und David Munns bei EMI laufen auch die Spekulationen über den künftigen Kurs des Unternehmens an. Unter anderem handeln Insider den Namen Roger Ames; selbst die ehrwürdige „New York Times“ nennt den Branchenveteranen als potenziellen Kandidaten für die EMI-Spitze.

Im Jahr 2003 hatte sich der Brite Ames als Chef der damals noch zum Konzern Time Warner zählenden Warner Music Group aktiv am Fusionspoker zwischen Warner, EMI und Bertelsmann beteiligt. Nachdem diese Runde platzte und Time Warner seine Musiksparte an Edgar Bronfman verkaufte, verlor Ames seinen Posten als Warner-Musikchef an Lyor Cohen.

Auch eine aktuelle Verbindung zwischen Ames und dem britischen Konzern ist schnell geknüpft: Derzeit steht der Manager auf der Beraterliste der EMI Group. Informierte Kreise berichten zudem, Ames und EMI-Konzernchef Eric Nicoli hätten zuletzt viel Zeit miteinander verbracht.

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