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Amerikanische Handynutzer scheuen mobile Musikdienste

US-Verbraucher kaufen zwar immer mehr Handys mit Musikfunktionen, doch sie nutzen diese nicht. Eine Studie von Jupiter zeigt, dass Mobilfunkfirmen, Handyhersteller und Musikbranche die mobile Vermarktung von Musik verbessern müssen, um den Vertrieb aufs Handy rentabler zu gestalten.

US-amerikanische Verbraucher kaufen zwar immer mehr Handys mit Musikwiedergabe- und Downloadfunktionen, doch sie nutzen diese nicht. Eine Studie von Jupiter Research zeigt, dass Mobilfunkfirmen, Handyhersteller und Musikbranche die mobile Vermarktung von Musik noch deutlich verbessern müssen, um den Vertrieb aufs Handy rentabler zu gestalten.

Bis Ende 2007 werden laut Jupiter-Report rund 27,9 Mio. Amerikaner ein Mobiltelefon mit Musikfunktion besitzen. Bisher nutzen allerdings nur fünf Prozent ihre Handys, um sie per Sideloading mit Musik zu versorgen. Und gar nur zwei Prozent kaufen mit ihren Telefonen mobile Fulltrack-Downloads. Laut Jupiter liegt das zum einen an den anfänglich recht hohen Preisen für Over-the-Air-Downloads, an der inzwischen ziemlich großen Marktpenetration von Digitalplayern und an den zum Teil unausgereiften technologischen Kompromissen, denen Käufer von Musikhandys oft ausgesetzt sind.

An diesem Zustand werde zunächst auch die Markteinführung von Apples iPhone wenig ändern, meinen die Analysten – selbst wenn das Gerät einige Schwachpunkte anderer Geräte ausmerzen wird. Obwohl die Industrie großes Interesse an der Vermarktung von Musik über den Mobilkanal habe, sei die Akzeptanz für dieses Konzept bei der US-Kundschaft noch sehr niedrig, erklärte Jupiter-President David Schatsky.

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