Der Durchschnittspreis für CDs in den USA sinkt weiter. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres kosteten Alben vier Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Anfang April lag der Durchschnittspreis nach Erkenntnissen der Marktforscher der NPD Group bei rund 13,30 Dollar (10,75 Euro) – ohne Mehrwertsteuer, die von Bundesstaat zu Bundesstaat und zum Teil regional unterschiedlich erhoben wird. Noch im vierten Quartal 2003 lag dieser Wert bei etwa 13,90 Dollar (11,25 Euro). Russ Crupnick, President von NPD Music, macht vor allem die massenhafte Nutzung illegaler P2P-Netzwerke für den sich beschleunigenden Preisverfall verantwortlich. „Ohne Peer-to-Peer wäre ein solcher Preisrutsch unwahrscheinlich gewesen.“ Crupnick gesteht jedoch, dass nicht alleine die Onlinepiraterie Druck auf die Handelspreise ausübt: Auch Handys, DVDs und andere Entertainmentprodukte machen dem Musikhandel das Leben schwer.
Amerikanische CD-Preise fallen
Der Durchschnittspreis für CDs in den USA sinkt weiter. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres kosteten CDs vier Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Marktforscher sehen das Internet als Ursache.





