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American Recordings unterschreibt bei Warner Bros.

Warner Bros. Records, die Westküstenniederlassung der Warner Music Group, kann einen prestigeträchtigen Vertragsabschluss feiern. Das Label American Recordings und sein Inhaber Rick Rubin kehren zurück zu ihren Ursprüngen und arbeiten künftig wieder mit Warner zusammen.

Warner Bros. Records, die Westküstenniederlassung der Warner Music Group, kann einen prestigeträchtigen Vertragsabschluss feiern. Das Label American Recordings und sein Inhaber Rick Rubin kehren zurück zu ihren Ursprüngen und arbeiten künftig wieder mit Warner zusammen. Rubin wird in der WB-Zentrale in Burbank ein Büro beziehen und zusammen mit seinen Kollegen Künstler für Warner Bros. unter Vertrag nehmen und produzieren. Um Promotion, Marketing und Vertrieb kümmert sich ab sofort Warner.

Der Major wird zudem ab 2007 auch den Katalog von American Recordings betreuen, in dem sich Aufnahmen von Johnny Cash, The Black Crowes, Danzig oder Slayer befinden. Die Metal-Veteranen werden demnächst auch ein neues Album über Warner veröffentlichen. Zudem in Vorbereitung: neue Werke von International Noise Conspiracy und Dan Wilson.

Über die neue Liaison zwischen Rubin und Warner wurde schon länger spekuliert, MusikWoche berichtete bereits im Februar über entsprechende Gerüchte. Rubin und Warner Bros. waren bereits zwischen 1992 und 1997 Partner. Danach arbeitete American Recordings mit Columbia, ab Mitte 2001 mit Universal Music zusammen.

Rubin hatte 1980 zusammen mit Russell Simmons das Hip-Hop-Label Def Jam gegründet, zog sich aber acht Jahre später aus dem Unternehmen zurück. Er gilt als einer der wegweisenden Produzenten des letzten Vierteljahrhunderts. Auf sein Konto gehen unter anderem Alben von Public Enemy, Beastie Boys, Limp Bizkit, Red Hot Chili Peppers, Slipknot, System of a Down, Jay-Z und Johnny Cash.

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