Das Indielabel Oh My Sweet Records hat einen Vertriebsvertrag mit der Alive AG geschlossen. Ab März 2004 vertreibt die Kölner Firma alle VÖs des 1999 von Susanna Ott und Andrea Petricca gegründeten Labels. Oh My Sweet war in den vergangenen Jahren auch im Managementbereich tätig und betreute Alternative-Rock-Bands wie Sincere, I Saw Elvis und Emil Bulls. Von letzteren brachte die Firma ihre bislang einzige Veröffentlichung auf den Markt, das dann von Island/Universal übernommene Album „Monogamy“. Und auch für künftige Erfolgstitel hält sich Oh My Sweet eine Major-Tür offen: Eine Kooperation mit Sony Music Domestic soll gegebenenfalls für die betroffene Band einen „Wechsel in die Oberliga“ ermöglichen, teilt Oh My Sweet mit. „Gerade heute ist es wichtiger denn je, dass sich junge Bands erst einmal ohne überzogenen Erfolgsdruck einen Namen machen und in Ruhe entwickeln können.“ erklären Ott und Petricca. Als erste VÖ erscheint im März die Debüt-EP der Band 200 Sachen, von der ein Song als Titeltrack des Films „Autobahnraser“ fungiert. Jochen Arlt, Labelmanager bei Alive, begrüßt den Vertrag: „Wenn man als Vertrieb die Möglichkeit hat, mit einem professionell denkenden Label gemeinsam die Entwicklung junger Künstler zu fördern, dann darf man sich diese Chance nicht entgehen lassen.“
Alive versüßt Vertriebsdeal mit Oh My Sweet
Das Indielabel Oh My Sweet Records hat einen Vertriebsvertrag mit der Alive AG geschlossen. Eine Option sieht dabei eine Zusammenarbeit mit Sony Music Domestic vor.






