Paul-Rene Albertini, Chairman & CEO von Warner Music International (WMI), setzt seine Umbaumaßnahmen konsequent fort. Nachdem mit John Reid bereits im Mai ein übergeordneter Marketingleiter gefunden wurde, soll in Kürze auch ein internationaler A&R-Chef für eine globale Repertoire-Koordination sorgen. „Wir werden uns bald mit jemandem verstärken, der sicherstellt, dass unsere kreativen Aktivitäten in Skandinavien, Österreich, Kanada oder den Benelux-Ländern auch die Aufmerksamkeit der wichtigsten Märkte bekommen“, erklärte Albertini der „Financial Times“. Im Rahmen des groß angelegten Umbaus bei Warner Music will der Leiter des Musikgeschäfts außerhalb Nordamerikas die von nationalen Grenzen geprägten Strukturen des Unternehmens aufbrechen und sie durch regionale Einheiten ersetzen. Exemplarisch sei hierbei die Zusammenlegung der Warner-Geschäfte in der GSA-Region und Osteuropa. Ähnlich will Albertini in Asien (China, Hongkong und Taiwan) und Skandinavien vorgehen. Die Neustrukturierung soll am Ende jährlich 100 Mio. Dollar an laufenden Kosten einsparen, bislang verloren dabei über 700 WMI-Mitarbeiter ihren Job. Dafür werde man bei WMI aber trotz des weiterhin schrumpfenden Gesamtmarkts die Vorjahresumsätze mindestens halten können, so Albertini. Die lagen im Jahr 2003 bei rund 1,5 Mrd. Dollar – mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes der Warner Music Group.
Albertini will weltweiten A&R-Chef präsentieren
Paul-René Albertini, Chairman & CEO von Warner Music International, setzt seine Umbaumaßnahmen konsequent fort. In Kürze soll ein internationaler A&R-Chef für globale Repertoire-Koordination sorgen.






