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AIM-Chefin wird erste Präsidentin des weltweiten Indie-Verbands

Der neue, weltweite Dachverband unabhängiger Musikunternehmen wählte im Rahmen der Midem in Cannes sein Führungsgremium. Das Amt des President beim Worldwide Independent Network (WIN) bekleidet künftig Alison Wenham, Chairman des Indieverbands AIM.

Der neue, weltweite Dachverband unabhängiger Musikunternehmen wählte im Rahmen der Midem in Cannes sein Führungsgremium. Das Amt des President beim Worldwide Independent Network (WIN) bekleidet künftig Alison Wenham, Chairman des Indieverbands AIM. „Die Aufgabe, die Themen des Independentsektors zu vertreten und seine Möglichkeiten auszuloten, ist eine große Herausforderung und zugleich eine große Freude“, erklärte Wenham. Die Indiefirmen könnten dabei nur von den Bemühungen des WIN profitieren.

Insgesamt nahmen über 20 Organisationen an der WIN-Versammlung teil, darunter der deutsche VUT, Frankreichs UPFI, der US-Verband A2IM sowie die britische AIM. Die leitenden Ämter wurden WIN zufolge an Vertreter unterschiedlicher Regionen vergeben, um dem internationalen Anspruch des Verbands gerecht zu werden. So übernehmen der Chairman des australischen AIR, David Vodicka, und der A2IM-Vertreter Peter Gordon beide die Funktion eines Vice President. „Wir haben anhand der Gründung des US-Verbands gesehen, welch frischen Wind eine neue Organisation bringen kann; dies ist nun die logische Fortsetzung auf weltweiter Ebene“, sagte Gordon.

Das WIN wurde im vergangenen Jahr auf der Midem ins Leben gerufen. Sowohl Wenham als auch Vodicka und Gordon sind nun zunächst für drei Jahre gewählt.

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