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AEG kauft sich bei Marshall Arts ein

Der amerikanische Live-Entertainment-Gigant Anschutz Entertainment Group (AEG) kauft 49 Prozent des britischen Konzertveranstalters Marshall Arts.

Der amerikanische Live-Entertainment-Gigant Anschutz Entertainment Group (AEG) kauft 49 Prozent des britischen Konzertveranstalters Marshall Arts. Marshall Arts firmiert dabei weiterhin unter altem Namen und bleibt als Mehrheitseigner unabhängig im operativen Geschäft. Im Rahmen des Joint Ventures wird AEG drei Sitze im Vorstand bei Marschall Arts stellen, dem Firmengründer Barry Marshall weiterhin vorsteht. Die AEG-Neuzugänge im Vorstand sind Timothy J. Leiweke, Präsident und CEO von AEG, Randy Phillips, Präsident und CEO von AEG LIVE, und Jessica Koravos, Managing Director bei AEG Enterprises.

Der Deal sichert Marshall Arts finanzielle Unterstützung sowie einen besseren Zugang zum nordamerikanischen Markt über die Infrastruktur und Ressourcen von AEG zu. Der britische Veranstalter bringt sich mit seiner großen Erfahrung im internationalen Veranstaltungsmarkt ein. Timothy J. Leiweke sagte bei Bekanntgabe des Abkommens: „Dies ist eine sehr wichtige Kooperation für AEG, die unsere Angebote in Europa und Großbritannien signifikant stärken wird. Durch die Erfahrung, das Know-how und die Glaubwürdigkeit von Marshall Arts haben wir nun die Möglichkeit, mehr Acts in unseren eigenen Venues zu veranstalten, zum Beispiel der neuen O2 World in Berlin“.

AEG und Marshall Arts haben in der Vergangenheit bereits mehrmals zusammengearbeitet, unter anderem bei der Tour von Bon Jovi in Großbritannien und bei der Nordamerika-Tournee von Paul McCartney.

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