Mit 7,9 Mio. verkauften Exemplaren haben sich die Absatzzahlen von Musik-DVDs im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt: Im Vergleich zu 3,4 Mio. Einheiten im Vorjahr legte das Segment nach Stückzahlen um rund 132 Prozent zu. Die meisten anderen Formate verzeichnen dagegen Rückgänge: Die Verkäufe von CD-Alben brachen insgesamt um 16,3 Prozent ein. Dabei verzeichneten Vollpreis-Alben ein Minus von 18,3 Prozent und Compilations brachen um 41,2 Prozent ein. Ein wenig aufwärts ging es dagegen im Billig-Segment: Die Verkäufe von Low-Price-Alben konnten um fünf Prozent zulegen. Besonders schlimm erwischte es schließlich die Singles mit nur noch 23,8 Mio. Exemplaren und einem Absatzminus von 31,4 Prozent. An diesem Einbruch des Formats konnte auch die Two-Track-Single nichts ändern, die mit immerhin 1,5 Mio. Exemplaren dreimal so viele Exemplare verkaufte wie noch im Vorjahr.
Mit dreistelligen Prozentzahlen im Plus: Die hochauflösenden Formate DVD-Audio und SACD, deren Verkäufe zwar um 150 Prozent wuchsen, mit nunmehr einer halben Mio. bundesweit verkaufter Einheiten aber aus der Nische noch nicht herausgekommen sind. Zum Vergleich: Die Vinyl-LP verkaufte im vergangenen Jahr immerhin noch 900.000 Exemplare.
Jahreswirtschaftsbericht 2003 des Bundesverbands Phono (pdf)






