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50.000 Fans sahen Bowie im Kino

Mehr als 50.000 Zuschauer sahen in 86 Kinos auf der ganzen Welt ein Londoner Live-Konzert von David Bowie. Doch das war nur der Auftakt zu einer umfassenden Werbekampagne von Sony Music International.

Mehr als 50.000 Zuschauer sahen in 86 Kinos auf der ganzen Welt ein Londoner Live-Konzert von David Bowie, das live und in einigen Regionen zeitversetzt übertragen via Satellit übertragen wurde. Der Auftritt gehört zur Promotion-Kampagne des neuen Bowie-Albums „Reality„, das Sony Music International (SMI) am 15. September veröffentlicht. Die Übertragung brach laut SMI mehrere Rekorde. So war die Veranstaltung die bisher größte Satellitenübertragung, die nicht via Fernsehen ausgestrahlt wurde, der erste wirklich interaktive Kino-Event überhaupt und die erste Satelliten-Übertragung im 5.1-DTS-Sound. Für den Mix war dabei Bowie langjähriger Produzent Tony Visconti zuständig. Willy Ehmann, Managing Director SMI erklärte: „Diese Veranstaltung hat gezeigt, dass in der heutigen Zeit der Fan mehr denn je nach einer stärkeren emotionalen Anbindung an seinen Star verlangt. Der Kreis ‚Fan – Star – Emotionen‘ wurde perfekt geschlossen.“ Nach dem Kino-Event folgt eine massive Kampagne, zu der Handelskooperationen mit WOM, Media Markt, Saturn und Karstadt gehören. Hier belegt SMI die Flyer der Handelsketten, bei Amazon.de die Musikstartseite. Im „Rolling Stone“ hat die Firma eine Anzeige geschaltet, die Club-Promotion läuft bereits seit dem 12. August. Die Mineralwassermarke Vittel unterlegt einen TV-Spot mit einem Song des Albums und das ZDF integriert als Präsentator der Tour unter anderem das Video zur Single „New Killer Star“ in den Trailern. Mit diesem Aufwand im Rücken rechnet Hilke Dethleff, Senior Product Manager bei SMI, ähnlich wie beim letztem Album „Heathen“ wieder mit 90.000 bis 100.000 verkauften Einheiten. „Ich bin da inzwischen sehr realistisch; wir planen eher solide. In diesen Zeiten muss man beim Marketing neue Wege gehen“, erklärt die Product Managerin und räumt ein: „Konzepte wie dieses funktionieren aber nur bei Künstlern, die eine gewisse Größe erreicht haben.“