Vom 15. bis 19. April 2026 fand im Kölner Stadtteil Ehrenfeld bereits zum 22. Mal das c/o pop Festival statt. Die Veranstalter:innen Ralph Christoph, Elke Kuhlen und Norbert Oberhaus zählten mehr als 30.000 Besucher:innen beim Festival und 1200 Delegierte bei der Convention.
Am Mittwochabend eröffnete die Musikerin Fuffifufzich mit zwei Shows im Schauspiel Köln das Festival. Neben den Macher:innen des Festivals waren bei der Eröffnung auch einige Vertreter:innen der Musikbranche und Kulturpolitik anwesend.
Am Folgetag startete dann das Convention-Programm im Herbrand’s in Ehrenfeld. Den rund 1200 Delegierten bot die c/o pop hier ein Programm mit 90 Veranstaltungen, 28 Empfängen und 180 Speaker:innen. Dafür hatten die Veranstalter:innen Partner wie die Verbände Pro Musik oder den VUT sowie die Tincon oder das PopBoard NRW an ihrer Seite. Einen detaillierten Rückblick zum ersten Convention-Tag, an dem unter anderem der Club Euro vorgestellt wurde, finden Sie hier. Am zweiten Tag diskutierten unterdessen die c/o-pop-Festivaldirektorin Elke Kuhlen, der Schauspiel-Köln-Intendant Kay Voges, Timo Warkus (Team Scheisse) und Joe von der Kölner Punkband The Red Flags darüber, welchen Platz Punk heute in der politischen und kulturellen Landschaft hat. Einen Bericht vom zweiten Convention-Tag finden Sie hier.
Zu den größten Acts des Festivalprogramms, das vom 16. bis zum 19. April jeden kleinen Club im Kölner Stadtteil Ehrenfeld belegte, zählten Levin Liam, Ebow, Eko Fresh und LGoony. Das Publikum wurde zudem von mehr Secret Acts als in den Jahren zuvor überrascht. So spielte Alexander Marcus an Tag eins vom Balkon des c/o-pop-Büros, OK Kid im Biergarten des Bumann & Sohn, Fritz Kalkbrenner in den Garagen und am Sonntag gaben sich Grenzkontrolle die Ehre.
Ebenfalls Teil des Konzertprogramms waren Acts wie Yetundey, Lara Hulo, die GiGi Girls, die Party Animals, Zoo/Flora, Yung Pepp und Noah Kraus. Beim 24-Stunden-Programm im Bürgerzentrum Ehrenfeld traten zudem das Ü70-DJ-Kollektiv Forever Fresh und der 12-jährige DJ Ludringer, der zu einem Sober Rave einlud, auf. Die zentrale Venloer Straße war am Samstag und Sonntag für Autos gesperrt. Hier übernahmen Slackline-Artists, einige Pavillons mit DJ- und Konzertprogramm sowie viele Food- und Getränkestände.
Für das Team des Festivals fand sich am Sonntag noch ein schöner Abschluss, als alle zusammen beim Konzert der Kölner Band Softpower auf die Bühne kamen und dem Festivalgründer Norbert Oberhaus ein Ständchen zu seinem 65. Geburtstag gaben. „Nicht nur als Geburtstagskind bin ich happy und dankbar für dieses unglaubliche Team, sondern auch dafür, dass wir als c/o pop jedes Jahr aufs Neue die Breite der Popkultur so präsentieren und gemeinsam in allen Facetten zelebrieren dürfen“, resümiert Oberhaus.
Die kommende c/o pop findet vom 21. bis 25. April 2027 statt, Tickets sind ab sofort erhältlich. Damit rückt man wieder eine Woche weiter nach hinten im Jahr. 2026 befand man sich leider mit der Fitnessmesse FIBO in Konkurrenz, was zumindest die Reise- und Unterkunftsplanung für viele Delegierte von außerhalb erheblich erschwerte.








