Mit einer Pressekonferenz im Botschaftsgebäude des Partnerlandes Spanien fand die erste offizielle Veranstaltung der Popkomm 2005 statt. Die Ausstellerzahl wuchs im Vergleich mit der ersten Berliner Popkomm um 20 Prozent auf 796, wobei nun rund 70 Prozent der Aussteller aus dem Ausland kommen.
Dabei profitiere die Popkomm auch von der Konsolidierung der Musikindustrie. „Die Branche hat ihre Talfahrt nach sieben Jahren gestoppt“, erklärte Popkomm-Geschäftsführer Dr. Ralf Kleinhenz auf der Konferenz. „Die rasanten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung sind weiterhin dabei, das gesamte Business grundlegend zu verändern. Parallel dazu hat sich der Live-Bereich sehr stark entwickelt, sodass wir hier von einem enormen Wachstumsmarkt sprechen können. Die Popkomm bildet diese und andere aktuelle Entwicklungen ab. Sie wird innovative Trends aufzeigen und vorantreiben.“
Katja Bittner, Director of Popkomm, betonte, dass bereits im vergangenen Jahr 75 Prozent der Besucher Geschäfte auf der Popkomm getätigt hätten. Die Messe werde mehr und mehr auch für Business-Zwecke genutzt. „Bei der Popkomm geht es immer noch um Musik, doch sie ist längst keine reine Tonträgermesse mehr. Neue Technologien und neue Formen von Musik haben zu einem Strukturwandel geführt, der alle Bereiche verändert hat. Auch rechtliche Fragestellungen haben sich verändert. Die Aufgabe der Popkomm ist es, neue Antworten zu vermitteln und für neue Impulse zu sorgen.“
Und Francisco Galindo, Generalsekretär der spanischen Gesellschaft Sociedad General de Autores y Editores (SGAE), formulierte in seinem Grußwort, dass die Popkomm die wichtigste Musikmesse Europas und vielleicht sogar der Welt sei. „Das Besondere an der Popkomm ist, dass man hier neue Trends hören kann und nicht nur das, was man schon kennt.“ Für Spanien sei Deutschland im internationalen Lizenzgeschäft ein wichtiger Partner und stehe nach den USA, Mexiko, Japan und Frankreich an fünfter Stelle.






