musikwoche: Mit welchen Erwartungen haben Sie Glitterhouse vor 20 Jahren gestartet? Hätten Sie damals gedacht, dass sich die Firma so lange behauptet? Rembert Stiewe: Nein. Platten zu veröffentlichen, war ein Hobby. So wie Fußball oder Musikhören oder in einer Band spielen oder für das Fanzine „The Glitterhouse“ schreiben. Mehr nicht. Dass sich das so verselbstständigen würde, daran war damals nicht zu denken. Reinhard Holstein: Im Prinzip ist es eine missionarische Tätigkeit geblieben. Ich bin nur nicht im Namen des Herren unterwegs, sondern in Sachen guter Musik. Oder dessen, was ich für gute Musik halte. Irgendwann dachte ich mal, eine mittelgroße Sammlung britischer Sportwagen wäre möglich, aber die Hoffnung habe ich inzwischen aufgegeben. Ganz sicher habe ich damals nicht 20 Jahre im voraus gedacht.
20 Jahre Glitterhouse -Interview
Die Firma Glitterhouse feiert dieser Tage ihr 20-jähriges Bestehen als Label und Mailorder-Versand. Geschäftsführer Reinhard Holstein und Vizepräsident Rembert Stiewe berichten im Interview mit musikwoche, warum es sich gelohnt hat, ihre Passion zum Beruf zu machen.






