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18 Millionen Euro Abfindung für Messier

Drei Jahresgehälter plus Prämien, insgesamt 18 Millionen Euro – soviel soll der scheidende CEO von Vivendi Universal, Jean-Marie Messier, bekommen, damit er geht.

Drei Jahresgehälter plus Prämien, insgesamt 18 Millionen Euro – soviel soll der scheidende CEO von Vivendi Universal (VU), Jean-Marie Messier, bekommen, damit er geht. Das berichtet das „Wall Street Journal Europe“. Sein Luxus-Appartement in New York, für das der Konzern im letzten Jahr etwa 17,7 Millionen Euro auf den Tisch legte, muss Messier allerdings räumen. Unterdessen häufen sich die Hinweise auf mögliche Bilanzfälschungen bei VU: Nachdem bereits , berichtet nun auch „Libération“ über Tricks, mit denen die VU-Manager Schulden zu verbergen versuchten. Beim Kauf von USA Networks und beim Verkauf des Baukonzerns Vinci hätten die Finanzexperten bei VU die Geschäfte lukrativer erscheinen lassen, als sie eigentlich waren, so das Blatt. Unstrittig ist für Börsenexperten inzwischen, dass das Mediengeschäft von VU innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate abgestoßen werden soll. Die Schlüsselrolle käme dabei erneut der Bronfman-Familie zu, die dann vermutlich die Firmenteile, die sie einst teuer an Vivendi verkaufte, zu einem Bruchteil des damaligen Preises zurückkaufen könnte.