Die Provinz ist zurück in den Top Ten. Während zwei Alben der Country-Stars Kenny Chesney und LeAnn Rimes ganz oben in den US-Charts debütieren, schafft es der Kritikerliebling Conor Oberst mit zwei Alben in die Hitlisten. Mit 311.000 verkauften Exemplaren von „Be As You Are: Songs from an Old Blue Chair“ schafft Chesney seine dritte Nummer eins in Folge. Er verdrängt damit den Spitzenreiter der vergangenen Woche, The Game, der sich mit 265.000 Einheiten von „The Documentary“ Rang zwei sichert. LeAnn Rimes gelingt mit „This Woman“ ihr höchster Charts-Einstieg seit acht Jahren, 101.000 Stück qualifizieren zu Position drei.
An vierter Stelle rangiert Green Day nach weiteren 95.000 Verkäufen von „American Idiot“. Dahinter reichen Eminem 78.000 Kopien von „Encore“ für den fünften Platz. 64.000 zahlende Fans befördern „Get Lifted“ von John Legend auf Rang sechs, gefolgt von Lil Jon & The East Side Boyz, deren „Crunk Juice“ 1000 Stück weniger verkaufte. Achte ist Pop-Idol Kelly Clarkson mit 62.000 Units von „Breakaway“ vor Usher, dessen unverwüstliche „Confessions“ noch mal 57.000 Exemplare verkauften.
In ungeahnten Höhen bewegt sich Conor Oberst a.k.a. Bright Eyes: Der Singer/Songwriter aus Nebraska rutscht dank 56.000 Verkäufen von „I’m Wide Awake It’s Morning“ an die zehnte Stelle. Sein zeitgleich veröffentlichtes Album „Digital Ash In A Digital Urn“ schafft mit 46.000 Einheiten Position 15. Der Musiker, der seit Jahren einen eher kleinen Kreis von Verehrern zu Begeisterungsstürmen hinreißt, zierte in den vergangenen Tagen die Feuilletons im ganzen Land.
Balsam für die Händler sind in dieser Woche die wieder zaghaft steigenden Verkaufszahlen. Sie liegen mit 10,4 Mio. Alben rund neun Prozent über denen der Vorwoche und noch 0,2 Prozent unter denen aus der Vergleichswoche des Jahres 2004. Seit Beginn des Jahres setzte die US-Branche 40,3 Mio. Alben ab – rund 12,4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2004.



