Nachdem bereits Bertelsmann seit Februar eine Milliardenklage wegen seiner Unterstützung für Napster am Hals hat, muss nun auch die Venture-Capital-Firma Hummer Winblad mit juristischen Konsequenzen rechnen. Die Kläger: EMI und Universal. Die beiden Majors verklagten zudem die beiden Individuen John Hummer und Hank Barry. Barry war vor dem Einstieg von Bertelsmann bei Napster CEO der umstrittenen Tauschbörse und gleichzeitig „Abgesandter“ des Risikokapitalgebers. Der Vorwurf von EMI und Universal: Hummer Winblad habe durch seinen Millionenkredit erst dafür gesorgt, dass die weltweite Musikpiraterie im Internet solche Ausmaße erlangen konnte. „Geschäftsmodelle, die auf der massiven Verletzung von Urheberrechten aufbauen, sollten die juristischen Folgen zu spüren bekommen“, so die beiden Majors in der Klageschrift, die beim US District Court in Los Angeles einging. Bei Hummer Winblad will man die Vorwürfe nun prüfen und baut darauf, dass die Chronologie der Ereignisse zugunsten der Geldgeber spricht: Hummer Winblad gab Napster im Mai 2000 Geld. Damals gab es noch keinen Gerichtsbeschluss, der Napster illegales Handeln attestiert.
“ (25.02.03)
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