Musikwirtschaftsverbände wie der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV), die deutsche Musikautorengesellschaft GEMA, die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) als größter Laienmusikverband Deutschlands sowie die Fachgruppe Musik der Dienstleistungs-Gewerkschaft ver.di haben sich in diesem Jahr erstmals zu einer umfassenden Kooperation im Rahmen der Musikmesse 2003 zusammengeschlossen. Mit ihrer Initiative unterstreichen die Musikverbände ihre Forderung, dass die Musikkultur in Deutschland eine intensivere Förderung erfahren muss. Unterstützt wird die Kooperation von der Messe Frankfurt.
GEMA-Sprecher, Dr. Hans-Herwig Geyer: „Die GEMA setzt die anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens gestartete Jubiläumsinitiative für den Wert musikalischer Kreativität in Deutschland auf der Musikmesse in Frankfurt fort. Es gilt, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass der musikalische Urheberschutz auch in Zukunft zu den elementaren Bestandteilen unserer Gesellschaft gehört.“
Stefan Liebing, Generalsekretär des BDMV: „Die Musikszene in Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Diese kann sie durch eigene Anstrengungen nur teilweise meistern. Daneben ist Unterstützung durch den Gesetzgeber notwendig.“
Vom 5. bis 9. März präsentieren sich die Verbände auf einem Gemeinschaftsstand in der Halle 3.1. Zudem gestalten sie – in Zusammenarbeit mit der „neuen musikzeitung“, Regensburg und der Messe Frankfurt – ein Diskussions-Programm auf der Themenbühne. Zugesagt haben hochkarätige Panel-Teilnehmer aus Kulturpolitik, Musikwirtschaft und Musikpädagogik, darunter Dieter Gorny, VIVA, Monika Griefahn, Vorsitzende des Kulturausschusses im Deutschen Bundestag, Gerd Gebhardt, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände, der bekannte Kinderliedermacher Rolf Zuckowski sowie Messe-Chef Gerhard Gladitsch. Die Aktion der Musikverbände in Frankfurt ist Auftakt einer gemeinsamen Anstrengung der Musikverbände, für das Musikleben in Deutschland angemessenere Rahmenbedingungen zu schaffen.


