Die Idee keimte schon lange, jetzt wird sie endgültig umgesetzt: Ahmet und Dweezil, Söhne des 1993 verstorbenen Frank Zappa, bringen das musikalische Vermächtnis ihres ikonisch verehrten Vaters zurück auf die Bühne. Die knapp einen Monat währende Tournee wird Ende Oktober in Barcelona eröffnet und endet in Budapest. Zwei Termine führen die Musiker auch nach Deutschland: Am 17. November spielen sie in Berlin, am 18. November in Düsseldorf.
Geplant ist, dass keine der insgesamt 18 Shows das gleiche Liedspektrum wiedergeben wird. Angesichts der Fülle an Material sollte das kein Problem sein: Zappa, der im Alter von nur 52 Jahren einem Krebsleiden erlag, veröffentlichte mehr als 60 Alben. Die Söhne streben an, pro Show etwa 30 Stücke zu spielen. Kompositionen aus seinen Anfangsjahren und Live-Raritäten werden in den Setlists ebenso berücksichtigt wie die Klassiker.
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Die Entscheidung, ausschließlich durch Europa zu touren, wurde bewusst gefällt. Zappa, ein Italo-Amerikaner mit griechisch-arabischem Einschlag, feierte hier seine größten Erfolge. „Das Publikum versteht und begrüßt seine Musik etwas besser“, summiert es Dweezil, der auf der Bühne die Gitarre spielen wird. „Die amerikanischen Medien haben seine Musik und sein Image in einer Art und Weise gefiltert, dass das öffentliche Bild seiner Person einfach nicht entspricht.“


