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XM scheitert an eigener Prognose

XM Satellite Radio, Marktführer im amerikanischen Digitalfunkmarkt, hat sein Jahresziel knapp verfehlt. Die geplanten sechs Mio. Abonnenten konnte das Unternehmen noch nicht ganz vorweisen. Und schon lautet die neue Marschrichtung: neun Mio. Kunden bis Ende 2006.

XM Satellite Radio, Marktführer im amerikanischen Digitalfunkmarkt, hat eines seiner Jahresziele knapp verfehlt. Die geplanten sechs Mio. Abonnenten konnte das Unternehmen noch nicht ganz vorweisen. Und schon lautet die neue Marschrichtung: neun Mio. Kunden bis Ende 2006. Bis Neujahr konnte XM rund 903.000 Neukunden gewinnen und das Jahr 2005 mit insgesamt 5,93 Mio. zahlenden Hörern abschließen.

CEO Hugh Panero verbreitete jedoch auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas Zuversicht und erklärte, man habe im Weihnachtsgeschäft genügend Satellitenreceiver verkauft, um die Sechsmillionenmarke in den kommenden Tagen knacken zu können. XM-Konkurrent Sirius konnte hingegen seine Prognosen erfüllen und bis Jahresende die angekündigten drei Mio. Abonnenten vorweisen.

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