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XM erhöht Preise

Der amerikanische Satellitenradiobetreiber XM erhöht seine Abopreise um rund 30 Prozent. Dafür sollen Kunden der werbefreien Sender künftig mehr Premiuminhalte bekommen.

Der amerikanische Satellitenradiobetreiber XM erhöht seine Abopreise um rund 30 Prozent. Statt monatlich 9,99 Dollar kostet XM ab April 12,95 Dollar. Das ist sie erste Preiserhöhung seit dem landesweiten Start des Angebots im Jahr 2001. Dafür sollen Kunden der werbefreien Sender künftig mehr Premiuminhalte bekommen: Das Onlineradio, für das XM derzeit zusätzlich vier Dollar extra berechnet, und ein beliebter Kanal mit zwei Starmoderatoren gehören bald zum Standardpaket. XM rechnet jedoch nicht mit plötzlichen Umsatzsteigerungen durch die Preiserhöhung. Bestehende Abonnentenverträge kosten bei einer Verlängerung um fünf Jahre weiterhin den jetzigen Preis.

XM will seine Kunden mit dieser Aktion vom Abwandern zum Mitbewerber Sirius abhalten. Sirius hat ab 2006 Topmoderator Howard Stern im Programm und kostet schon heute 12,95 Dollar. Auch wenn XM die Monatsgebühr anhebt, stellt das Unternehmen seinen Neukunden andere Vergünstigungen in Aussicht: Da man bis im Jahr 2010 mit mehr als 20 Mio. Abonnenten rechnet, sollen die für den Empfang von Satellitenradio nötigen Geräte auf Sicht billiger werden. Der Börse gefallen die Pläne: Die XM-Aktien stiegen nach der Ankündigung um 13 Prozent.

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