Er habe sich schon lange vorgenommen, endlich mal ein bisschen kürzer zu treten, sich zurückzuziehen, meinte Xavier Naidoo im Interview mit einer Lokalzeitung. Bislang habe das nie geklappt, aber nach dem Ende seiner aktuellen Deutschland-Tournee sähe er reelle Chancen, endlich seinen Traum zu verwirklichen.
Der sieht so aus, dass er sich Anfang April mit Freunden ins Auto setzt und im Navigationssystem das Ziel „Chinesische Mauer“ eingibt. Realitätsverhaftet wie der gute Xavier nun mal ist, hat der Soulbarde einkalkuliert, dass die Fahrt ein bisschen länger dauern kann. Wenn das Ganze nicht ohnehin an der politischen Lage seiner Durchreiseländer scheitern sollte, könne es gut sein, dass die Fahrt bis zum Oktober dauert.
Luhe, Leis und heiße Leifen
Immerhin scheint Xavier auf seiner Suche nach Besinnung die selbige nicht gänzlich verloren zu haben. Denn für „einige Sachen“ würde der Abenteurer auf jeden Fall wieder in die Heimat düsen – via Flugzeug, versteht sich. Schließlich steht im Sommer die Fußball-Weltmeisterschaft an. Und im Zuge des WM-Rahmenprogramms sollen auch einige Konzerte des Publikumslieblings über die Bühne gehen.


