Musik

Wurm bedroht RIAA

Eine neue Version des seit Januar im Internet kursierenden Wurms Mydoom soll angeblich gegen die RIAA gerichtet sein.

Eine neue Version des seit Januar im Internet kursierenden Wurms Mydoom soll angeblich gegen die RIAA gerichtet sein. Nach Ansicht mehrerer Computerviren-Experten zielt die Programmierung von „MyDoom.F“ darauf ab, die Website des US-Phonoverbandes mit Hilfe sogenannter DDoS-Attacken („Distributed Denial of Service“) lahmzulegen. Dabei senden infizierte Rechner große Datenmengen an eine Webadresse, deren Server dann unter der Last der eingehenden Datenmengen zusammenbrechen. Im Unterschied zu den bisherigen fünf Versionen „MyDoom.A“ bis „MyDoom.E“, löscht die sechste Variante des Wurms Dateien der Typen „.jpeg“, „.doc“, „.xls“ und „.avi“ von infizierten Rechnern. Der Wurm versteckt sich in „.zip“-Dateien in E-Mail-Anhängen. Wann und ob der Angriff auf die RIAA-Website, die aufgrund ihres Vorgehens gegen Filesharer bereits des öfteren Ziel von Hackern und Viren war, seine Wirkung entfaltet, ist derzeit noch nicht abzusehen. Heute vormittag war die Homepage jedenfalls noch ohne Probleme zu erreichen.